Online-Workshop zur Coronakrise: Analyse des ökonomischen Einbruchs

Livestream am Dienstag, 26. Mai 2020 um 19.30 Uhr
https://youtu.be/KNP8W6EhJeU

Inputs
Christian Frings (Köln)
Klaus Klamm (Zürich, Ajour Magazin)

Moderation
Maja Tschumi (re:volt magazine)

Während in vielen Ländern die erste Welle der Pandemie überstanden scheint, ist der ökonomische Einbruch bereits im vollen Gange. Was uns noch bevorsteht, lässt sich am Elend erahnen, das viele Lohnabhängige bereits heimgesucht hat. Angesichts der grossen Ungewissheiten korrigieren Ökonom*innen ihre Prognosen immer weiter nach unten. Der aktuelle Stand: Die Weltwirtschaft schrumpft so stark wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Laut UNO ist dabei jede*r zweite Lohnabhängige vom Verlust der Existenzgrundlage bedroht.

Derweil verschärfen sich die nationalen Spannungen, in der EU droht die Lage zu eskalieren. Eine hochexplosive Mischung. Zugleich schwappte 2019 eine Welle von sozialen Kämpfen über den Globus, die nun erst mal gedeckelt wurde.

Im Workshop wollen wir die Dynamik des ökonomischen Einbruchs nachzeichnen und erklären, wie etwa das Finanzschlamassel und die sogenannte Realwirtschaft zusammenhängen. Die Krise soll zudem in einen historischen Kontext gestellt werden. Und schliesslich wollen wir die aktuellen Kämpfe beleuchten. Sie werden entscheidend sein, wie sich die Kosten der Krise verteilen.

Der Workshop besteht aus zwei jeweils rund 30-minütigen Inputs. Danach gibt es Zeit für Fragen.